Wie die Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, zeigt eine gemeinsame Umfrage der Nachrichtenagentur Associated Press und des Forschungszentrums NORC, dass etwa 65 % der US-Bürger die Politik der Regierung Donald Trump gegenüber dem Iran nicht billigen.
Diese Umfrage, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden, wurde im Zeitraum vom 11. bis 17. Juni unter 3040 Personen durchgeführt.
Den Ergebnissen dieser Studie zufolge ist die negative Einschätzung der Trump'schen Maßnahmen nicht nur bei Demokraten und Unabhängigen, sondern sogar bei einem Teil der Anhänger der Republikanischen Partei vorhanden, sodass nur 28 % der Republikaner mit dem Vorgehen der Trump-Administration gegenüber dem Iran zufrieden sind.
Darüber hinaus beschrieben 53 % der Umfrageteilnehmer die jüngsten US-Militärschläge gegen den Iran als «übermässig».
Die Umfrage untersuchte auch die Einstellung der Amerikaner zur Politik der Regierung gegenüber dem zionistischen Regime und ergab, dass nur 34 % der Befragten den Ansatz Trumps gegenüber diesem Regime befürworten.
Einige Umfrageteilnehmer betonten, dass Netanjahu seine eigene unabhängige Agenda verfolge und Trump nicht in der Lage sei, Einfluss auf ihn auszuüben.
Diese Ergebnisse werden veröffentlicht, während die Präsidenten der USA und des Iran am Mittwochabend elektronisch das «Islamabad-Memorandum of Understanding» unterzeichneten. Dieses Abkommen, das unter Vermittlung Pakistans zustande kam, ebnete den Weg für die Beendigung der Aggression, die am 28. Februar gegen den Iran begonnen hatte.
Gemäss der offiziellen Erklärung des pakistanischen Vermittlers hat der Iran mit der Umsetzung dieses Memorandums begonnen, die Strasse von Hormus wieder zu öffnen, während die USA die Aufhebung der seit April verhängten Seeblockade gegen den Iran auf ihre Agenda gesetzt haben.
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